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Das Zen, wie wir es heute kennen,

Zen

ist von vielen Kulturen über Jahrtausende beeinflusst und bereichert worden. Seine Anfänge sind im China des 6. Jahrhunderts zu suchen, obwohl seine Wurzeln wahrscheinlich weiter zurückreichen und Einflüsse anderer buddhistischer Schulen ebenfalls vorhanden sind. Zen ist ist eine ab dem 5.Jhd. in China entstandene Linie des Mahayana-» Buddhismus. Wesentlichen Einfluss auf Zen hatten Daoismus und » Konfuzianismus. Viele für Zen typische Elemente der Zen-Lehre sind in China entstanden. Ab dem 12.Jhrd. gelangte Zen nach Japan, die japanische Kultur wurde durch Zen stark beeinflusst. Aus dem Bemühen von Gelehrten, Künstlern und der Samurai um ein tieferes Verständnis von Zen entstanden, dies vor allem im 19. und 20.Jhd.: eine neue Form des Zen wurde begründet, die wiederum Amerika und Europa erreichte und dort ebenfalls wieder beeinflusst wurde. Seit dem 20.Jhd. wenden sich selbst einige christliche Mönche und Laien der » Meditation und dem Zen zu, es entstand das sog. "Christliche Zen" . Zen-Buddhismus wird häufig als Weltanschauung oder Religion begriffen. Richtig ist, dass die Wurzeln des Zen im Buddhismus liegen, sich viele Zen-Meister jedoch nicht an eine bestimmte Religion oder Weltanschauung gebunden fühlen. Zen besitzt soz. eine eigene Ethik. Wesentlicher Kern ist die Überzeugung, dass man anderen nur helfen kann, wenn man sich selbst ‚befreit’ hat. Zuwendung zu anderen Lebewesen (in sorgender » Liebe) und Solidarität erwächst analog des Zen im Laufe der Zen-Praxis aus einem selbst, sie wird nichts und niemandem außerhalb gewidmet – entspr. keiner Offenbarung, keiner Lehre, keinem » Buddha und auch keinem Gott. . Wenn der Zen-Praktizierende zur Auffassung kommt, dass alles im » Kosmos miteinander in Verbindung steht, so bedeutet dies im Zen für ihn, dass keine real existierende absolute Grenze zwischen dem einzelnen Übenden und allen anderen Menschen besteht, entspr. resultiert im Zen die Überzeugung, dass jede Handlung - schädigend oder helfend - - letztlich auf den Verursachenden zurückfällt. Im Zen gibt es im Grunde genommen kein „gut/böse“ oder „falsch/richtig“, somit gibt es auch keine allgm. verbindl.Gebote oder Vorschriften. Einzig die Vermeidung des Tötens ist als allgm. geltende Regel zu sehen. Zen-Mönche stellen in der Praxis freiwillig verschiedene Regeln auf, eine große Rolle spielen dabei Mitgefühl und Mitleid mit den Mitwesen. Zen-Praxis hat soz. das Wohl aller fühlenden Wesen im Focus. „Wie zahlreich auch immer die fühlenden Wesen sein mögen, ich gelobe, sie alle zu retten.“

- > siehe auch z.B. » Thich Nhat Hanh

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