StartseiteBegriffe ABC-DE-FG-HI-JKLM-NO-PQ-RST-UV-WX-Y-ZErnährungWellness und WasserWellness-RezepteKosmetikSchlafPersonenWellness-ZitateWellnesstippsWellness-Aktuell

Ernährung:

Allgemein

Bio

BMI

Diät

Food

Gesund wie eine Katze

Genussmittel

Heilpilze

Lebensmittel

Schadstoffe

Normalernährung

Sprüche

Studentenfutter

Regionale Küche

Wellness und Wein

Lust am Kochen

Lust am Einkaufen

Allgemein:

Alternative Ernährung

Nährstoffe

10 Regeln

Allgemein im Portal:

Startseite

Medical Wellness

Wellness-Produkte

Impressum

Kontakt

Sitemap

Informationen zu verschiedenen Nährstoffen:

Nährstoffe und Ernährung






im Hinblick auf eine vegetarische Ernährung !






Bezeichnung kurze Erklärung "Lieferanten" z.B.

Proteine Eiweiße, auch Eiweißkörper oder Proteine genannt, sind lebensnotwendig. Als Enzyme und Hormone tragen sie zum reibungslosen Stoffwechselablauf bei. Proteine bestehen aus Aminosäuren, von denen einige jedoch nicht im Körper selbst gebildet werden können. Diese Aminosäuren (essentielle Aminosäuren) müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Protein ist für ein gesundes Wachstum, für die Zellgeneration und -neubildung und für den Schutz vor Infektionen lebenswichtig. Der tägliche Mindestbedarf an Eiweiß ist jedoch gering. Selbst für einen Vegetarier ist es recht einfach, genügend Proteine zu sich zu nehmen. Bei Unterernährung müssen Proteine auch als Energielieferanten dienlich sein. Eine besondere Bedeutung haben die so genannten Plasmaproteine: Eiweiße, die im Blut und in der Flüssigkeit um die Zellen besondere Aufgaben übernehmen. Milchprodukte (Käse,Milch+Milchprodukte wie Joghurt,Quark), Eier, Hülstenfrüchte, Getreide u.Getreideprodukte, Nüsse+Samen






Komplementär-Proteine Protein besteht aus ca. 20 chem.Stoffen, den sog. Aminosäuren. Acht Aminosäuren sind besonders wichtig - die essentiellen Aminosäuren (diese kann der Körper nicht selbst bilden). Eier, Hafermehl






Kohlenhydrate Zur Energiegewinnung benötigt der Körper Kohlenhydrate. Neben Fett spielen Kohlenhydrate als Energielieferant eine wichtige Rolle. Kohlenhydrate liefern pro Gramm vier Kalorien und sie lassen den Blutzucker ansteigen. Kohlenhydrate sollten den Großteil der Nahrung ausmachen, d.h. über 50 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr. Das Gehirn ist sogar auf Kohlenhydrate als einzige Energiequelle angewiesen. Stärke und Zucker (z.B. Brot, Einmachobst, Getreide, Honig+Marmelade, Kuchen, Kekse, Kartoffeln u.Kartoffelprodukte, Mehl u.Mehlprodukte, Nudeln, )






Fette Bestimmte ungesättigte Fettsäuren braucht der Körper, um daraus wichtige Reglerstoffe aufzubauen. .Fette sind von jeher ein grundlegendes Lebensmittel; sie können je nach ihrer spezifischen chemischen Struktur, gesättigt, ungesättigt oder mehrfach ungesättigt sein. Gesättigte Fette sind jene, die bei Zimmertemperatur fest sind, ungesättigtes Fett ist z.B. Olivenöl, mehrfach ungesättigt sind zahlreiche Pflanzenöle. Daneben findet sich auch eine weitere lebenswichtige Substanz in Pflanzenölen: das Vitamin E. Es schützt die ungesättigten Fettsäuren vor Zerstörung durch hochreaktive Substanzen, die so genannten freien Radikale. Zu viel Fett lagert der Körper (leider) sofort als Depot an Hüfte, Oberschenkel und Po ab. Langfristig ergibt sich als Folge einer falschen Fettzunahme Übergewicht, Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.Tierische Fette enthalten die weniger wertvollen Fettsäuren und haben meist noch das Gefäß schädigende Cholesterin als Begleiter. "sichtbare Fette": Tiere (z.B. Butter,Schmalz,Speck) und Pflanzen (z.B. Margarine, Öle div. wie Sonnenblumenöl, Olivenöl, Sojaöl, Leinsaat-, Traubenkern-, Distelöl, Sesamöl* ; "unsichtbare Fette": z.B. Milch, Sahne, Pasteten, Pastagerichte, Kuchen, Knabbergebäck, Schokolade, "Pommes" & geröstete Nüsse sowie i.d.R. die sog. "Fast Food-Esskultur")


Für einen gesunden Körper und eine „schlanke Linie“ sollten Fette und Öle gut gewählt und dosiert werden. Pflanzenöle enthalten ungesättigte Fettsäuren; diese sind besonders wichtig für Herz und Blutgefäße.


Ballaststoffe, Faserstoffe Sie sind notwendig für die Funktionsfähigkeit des Verdauungstraktes und haben somit eine sehr wichtige Daseinsberechtigung. Obst und Gemüse (Gute Lieferanten sind z.B. Erbsen und Bohnen (trocken od.frisch), Kohl, Möhren, Spinat, Vollkornprodukte, Getreideflocken, Trockenobst und bzgl. Obst vor allem Äpfel, Bananen und Himbeeren)
















Mineral- und Spurenelemente Mineralstoffe und Spurenelemente werden über die Nahrung aufgenommen. Sie regeln (bis auf Aluminium!) den Stoffwechsel und sind für die funktionelle und strukturelle Aufrechterhaltung des menschlichen Organismus unentbehrlich. Der Körper kann Mineralstoffe nicht selbst herzustellen. Mangelsituationen entstehen allerdings selten, da Mineralstoffe in nahezu allen Nahrungsmitteln (inklusive Getränke) vorkommen und der menschliche Organismus über zahlreiche Regulationsmechanismen verfügt, um eine verminderte Zufuhr auszugleichen. Auf die Zufuhr gewisser Mineralstoffe wie beispielsweise Jod, Eisen und Kalzium muss jedoch vermehrt geachtet werden - besonders dann, wenn ein erhöhter Bedarf besteht ( z.B. bei Schwangerschaft, Menstruation oder hormonellen Veränderungen wie Menopause) Der angegebene Tagesbedarf von Mengen- u. Spurenelementen ist entspr. relativ.

Aluminium Aluminium ist ein Spurenelement, dass -wenn es in zu großer Menge aufgenommen wird- gefährliche, sogar tödliche Wirkung haben kann. Es kommt in vielen Nahrungsmitteln vor, u.a. in manchen Mehlsorten und Backmitteln. Welche Funktion Aluminium bei der menschlichen Ernährung zukommt ist nicht bekannt. Zu seinen schädlichen Wirkungen gehört die Zerstörung von Vitaminen. < - siehe Hinweis

Bor Obwohl Bor nur in geringen Konzentrationen im Körper vorhanden ist, beherrscht es wichtige Stoffwechselprozesse. Es konzentriert sich hauptsächlich in den Knochen, aber auch in Milz und Schilddrüse ist es zu finden. Die Hauptaufgabe ist Aufbau, Erhalt und Festigung der Knochensubstanz, außerdem erhöht und stabilisiert es die Östrogenwerte und hat Einfluss auf die Tätigkeit von Enzymen und auf die Bildung wichtiger Eiweißstoffe aus Nukleinsäuren Blattgemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte, bis auf Citrusfrüchte jegl. Obst, Wein, Bier

Calcium wird benötigt für die Bildung v. Knochen und Zähnen und ist wichtig für die normale Funktionsfähigkeit von Knochen, Nerven, Muskeln und des Herzens Milch- und Milchprodukte, Käse, Hülsenfrüchte, Eier, Trockenfrüchte, Sonnenblumenkerne, dunkle Gemüsesorten, Bierhefe, Meeresgemüse

Chlor Chlor ist zwar ein Spurenelement - aber eigentlich ein giftiges Gas. Es ist vor allem durch seine Verwendung zur Wasserentkeimung in den öffentlichen Schwimmbädern bekannt. Wenn nach einem Schwimmbadbesuch die Augen gerötet sind, ist meist das Chlor dafür verantwortlich. In dieser aggressiven Form spielt Chlor im menschlichen Stoffwechsel allerdings keine Rolle. Es sind vielmehr die Chloride, die chemischen Chlorverbindungen, die im Körper ihre starke Wirkung entfalten. Gemeinsam mit anderen Substanzen sorgen Chloridionen für einen konstanten Säure-Basen-Wert des Blutes. Als Bestandteil von Salzsäure bilden sie die Magensäure in den Belegzellen des Magens. Speziell als Salzsäure (= Chlorwasserstoff) sind Chloride beim Aufbau eines gesunden pH-Werts im Magensaft unersetzbar. Beim Chloridmangel können bestimmte Nährstoffe, wie Eiweiß, Kalzium oder Eisen schlechter verwertet werden und Bakterien sowie Parasiten können dann im Dünndarm nur unzureichend abgetötet werden. Darmstörungen wie z.B. Blähungen oder Durchfall sind die Folge. Das Salz wiederum ist auch Hauptquelle für jenes Chlorid, das der Körper braucht, um die Stoffwechselfunktionen aufrechtzuerhalten. Das bekannteste Chlorid ist das Natriumchlorid oder Kochsalz. Natriumchlorid, Kochsalz

Chrom ist beteiligt am Glukose-u.Energiestoffwechsel, beugt Diabetes vor. Unser Körper braucht nur verschwindend geringe Konzentrationen an Chrom. Bereits eine tägliche Menge von 80µg genügt, um unseren Körper mit Chrom zu versorgen. Vollkornprodukte, Pilze, Früchte, Rosinen, Nüsse, Melasse, Bierhefe, schwarzer Pfeffer






Eisen Eisenmoleküle werden im Blut und in anderen Körperflüssigkeiten mit Hilfe von Transferrin, einem Eiweißkörper, transportiert. Eisen wird nicht nur für die roten Blutkörperchen gebraucht, sondern spielt auch für die Funktion mancher Enzyme eine wichtige Rolle.10 bis 12 mg Eisen sollen dem Körper täglich zugeführt werden. Frauen haben einen wesentlich höheren Bedarf wegen des hohen Eisenverlusts während der Menstruation, nämlich zwischen 13 und 25 mg, je nach Ausmaß der Blutungen. Hülsenfrüchte (besonders Linsen + Sojabohnen), Nüsse, Pistazien, Kürbiskerne, Sesamsamen, dunkelgrünes Blattgemüse, Trockenfrüchte, Eigelb

Fluor Dieses Element ist nur in Form seiner Salze, der Fluoride wirksam. E wird benötigt für die Widerstandsfähigkeit der Zähne gegenüber Karies und zur Erhaltung des Zahnschmelzes. Getreide, Walnüsse, schwarzer Tee, Mineralwasser

Jod Die Schilddrüse ist das größte Jodspeicherorgan in unserem Körper. Wenn es dem Stoffwechsel an Jod mangelt, filtert diese Drüse einzelne Jodteilchen aus dem Blut. In der Schilddrüse werden zwei Hormone gebildet, die ohne Jod nicht zustande kommen würden. Diese Hormone sind für die Regulierung der Körpertemperatur, den Wasserhaushalt, den Sauerstoffverbrauch sowie für die Funktionen des zentralen Nervensystems verantwortlich. Außerdem nehmen sie Einfluss auf das Wachstum und die körperliche Entwicklung allgemein. jodiertes Meersalz, Meeresgemüse

Kalium Kalium sorgt für eine ausreichende Flüssigkeitsmenge in den Zellen: es wird hierbei vom Natrium unterstützt. Käme der Austausch von Nährstoffen zum Stillstand, würde mehr Wasser in die Zelle eindringen und diese fast zum Platzen bringen. Ein Ausfall der „Natrium-Kalium-Pumpe“ bedeutet folglich die Vorstufe vom Zelltod. Auch im Glukosestoffwechsel ist Kalium unersetzlich. Kalium transportiert - unterstützt vom Phosphor- Glukose (= Kohlenhydrate) zu den Gehirnzellen. Im Gegensatz zu allen anderen Zellen, wollen die Gehirnzellen ausschließlich mit Glukose versorgt werden. Kalium ist auch am Eiweißstoffwechsel beteiligt und aktiviert bestimmte Enzyme Obst (vor allem Bananen), Salat, Rohkost, Pellkartoffeln, Gemüse, Avocado, Trockenobst, Hülsenfrüchte

Kobalt Kobalt ist ein sehr seltenes Schwermetall und hat für den Stoffwechsel lediglich als Bestandteil von Vitamin B12 (Kobalamin) eine Bedeutung. Als solcher ist es unersetzlich für die Produktion roter Blutkörperchen und für die Aktivierung von Enzymen. Käse, Milchprodukte






Kupfer Kupfer als Element ist in unserem Körper wirkungslos. In Verbindung mit bestimmten Eiweißstoffen sorgt es jedoch für wichtige Stoffwechselreaktionen! Es wirkt u.a. als Antioxidans, wird bei der Blutbildung benötigt, beeinflusst das Immunsystem und Entzündungen. Nüsse, Kakao, Schokolade, Basilikum, Majoran, Pfeffer, Muskat, Linsen, Erbsen, rote Bohnen, Weizenkleie, Roggenvollkornbrot

Lithium Dieses Element lässt sich hauptsächlich in den Schutzschichten der Nervenzellen nachweisen und beeinflusst dort die komplizierten Vorgänge im Zellinneren. Die Hauptaufgabe des Lithium liegt hierbei in der Hemmung von Hormonen, z.B. Kortison, die Übererregbarkeit hervorrufen. Lithium wird hauptsächlich bei der Behandlung von Psychosen und Depressionen eingesetzt, da es hormonelle Entgleisungen im Gehirnstoffwechsel positiv beeinflussen kann. Zusätzlich ist das Spurenelement am Aufbau von Stoffen beteiligt, die für die Blutgerinnung notwendig sind (weiße Blutkörperchen und Blutplättchen). Obst, Gemüse

Magnesium Die wichtigsten enzymatischen Prozesse laufen in Gegenwart von Magnesium ab. Mehr als 300 Enzyme werden erst durch Magnesium aktiviert, damit beherrscht dieser Mineralstoff einen Großteil aller chemischen Reaktionen im Körper, die immer nur durch Enzyme eingeleitet werden. Magnesium wird benötigt zur Herstellung der Stresshormone Noradrenalin bzw. Adrenalin , für den Stoffwechsel (vor allem dem Eiweißstoffwechsel). Magnesium verbessert die Leistung des Herzmuskels, es erweitert die Herzkranzgefäße. Nüsse, Samen, Vollkornprodukte, Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte, Bierhefe, frisches Obst u.Gemüse

Mangan wird benötigt für den Aufbau von Knorpel,Knochen u. Bindegewebe benötigt; außerdem aktiviert es einige wichtige Enzyme im Körper.Mangan ist einer der Minimotoren unserer Lebenskräfte, obwohl wir von diesem Spurenelement täglich nur zwischen zwei und fünf tausendstel Gramm brauchen Getreide, Hülsenfrüchte, Reis, Kopfsalat, Lauch, Spinat

Molybdän Obwohl dieses Spurenelement in unserem Körper nur in extrem niedriger Dosierung vorhanden ist (ca. 0,2 µg im gesamten Körper), ist es ein wichtiges Bindeglied für andere Spurenelemente. Beispielsweise Eisen kann ohne Molybdän vom Körper nicht ausreichend verwertet werden. Außerdem ist dieses seltene Spurenelement wichtiger Bestandteil mehrerer Enzyme für die Schwefelverwertung, den Purinstoffwechsel (= wichtig für den Abbau der Harnsäure) sowie für den reibungslosen Ablauf von Energieprozessen in den Zellen. Mit Hilfe von Molybdän werden essentielle Enzyme aktiviert, z.B. die Xanthinoxidase, die wichtig für die Entgiftung der Nieren ist Hülsenfrüchte, Getreidekörner, Weizenkeime, Bierhefe, Milchprodukte, Melasse

Natrium Eine wichtige Rolle spielt Natrium bei der Steuerung des Wasserhaushalts im Organismus, immerhin besteht der Körper zu über 50% aus Wasser. Natrium hat vor allem die Aufgabe als Transportmittel und sorgt zusammen mit Kalium dafür, dass die Nährstoffe aus dem Zellinneren dorthin gelangen wo sie gebraucht werden. Das Wasser mit den gelösten Nährstoffen kann zwischen dem Zellinneren und der Zellumgebung ausgetauscht werden. Zu diesem Zweck sind einzelne Elemente ungleich auf verschiedene Flüssigkeitsmengen verteilt. So sorgen Natriumionen dafür, dass die Flüssigkeitsmenge außerhalb der Zelle stets möglichst gleich bleibt. Wenn die Zellen zuviel Wasser verlieren trocknen sie aus, altern und sterben schneller ab. (siehe auch Kalium = „Natrium-Kalium-Pumpe“ Kochsalz, Käse, Brot, Pizza

Nickel Nickel ist ein sehr kontaktfreudiges Mineral, das mit sehr vielen Biostoffen (z.B. Eiweißbausteinen) eine Verbindung eingeht. Das Spurenelement hilft bei der Aktivierung des Kohlenhydratstoffwechsels und des Energiehaushalts. Außerdem verstärkt es die Wirkung einiger wichtiger Hormone( z.B. von Insulin = Hormon zur Senkung des Blutzuckerspiegels und Vasopressin = Hormon zur Blutdrucksenkung). Die Wirkung von dem Stresshormon Adrenalin wird durch Nickel vermindert. Nickel unterstützt ebenfalls die Eisenaufnahme und die Eisenverwertung im Körper. Sojabohnen, Kakao, Bierhefe, Getreide, Gemüse

Phosphor Hauptaufgabe von Phosphor ist der Energiestoffwechsel. Sowohl die Transformation als auch die Speicherung und die Verwertung von Energie verlaufen über phosphorsäurehaltige Verbindungen. Um die Körperstrukturen und -funktionen aufrechtzuerhalten, muss dem Organismus ständig Energie in Form von Nährstoffen zugeführt werden. Ein Teil dieser Energie wird dann in Arbeit umgesetzt, ein anderer geht als Wärme verloren. Unmittelbare Energiequelle für all diese Leistungen ist das ATP (= Adenosintriphosphat). Dieser wichtige Energiespeicher und -überträger des menschlichen Organismus enthält 3 energiereiche Phosphatgruppen, die stufenweise Energie abgeben können. Leistungssportler oder körperlich hart arbeitende Menschen haben einen erhöhten Phosphorbedarf. jodiertes Meersalz, Meeresgemüse, Milch, Käse

Selen Selen sorgt dafür, dass das Gewebe elastisch bleibt, dass Arterien nicht verstopfen, der Blutdruck nicht übermäßig ansteigt und dass die Muskelzellen (u.a. die Herzmuskelzellen) stets mit genügend Sauerstoff versorgt werden. Selen beugt Beschwerden und Krankheiten vor und sorgt für einen beschleunigten Heilungsprozess. Auch die Produktion von Antikörpern gegen Krankheitserreger und Zellgifte ist selenabhängig. Zusammen mit Vitamin E verhindert Selen Herzfunktionsstörungen Außerdem beschleunigt Selen die Ausscheidung giftiger Schwermetalle wie Quecksilber, Kadmium und Silber . Unter Umständen behebt es auch Unfruchtbarkeit ( die Funktion der männlichen Hoden hängt von einer hohen Konzentration selenhaltiger Eiweißstoffe ab) Wichtig für unsere Vitalität ist das selenabhängige Enzym Deiodinase, welches für die Aktivierung des Schilddrüsenhormons verantwortlich ist. Nüsse, Hülsenfrüchte, Getreide, Bierhefe

Schwefel Im menschlichen Körper kommt dieses Mineral nur in gebundener Form vor, als Bestandteil der schwefelhaltigen Aminosäuren Zystein, Methionin und Taurin. Diese werden für die Produktion von Eiweiß benötigt. Unseren Stoffwechselschwefel beziehen wir ausschließlich aus Eiweißen. Ein Mangel an Schwefel führt zu ernsthaften Komplikationen im Stoffwechsel. Er ist nämlich nicht nur im Eiweiß, sondern auch in verschiedenen Vitaminen enthalten. Dadurch sorgt das schwefelhaltige Molekül dafür, dass die Energieproduktion in den Zellen nicht zum Stillstand kommt. Die schwefelgeladenen Moleküle wirken außerdem in Vitamin B1 und Biotin, unterstützt von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, beim Schutz und bei der Versorgung der Nervenzellen mit. Zwiebeln, Lauch, Porree, Meerrettich, Brunnenkresse, Knoblauch, Bärlauch, Erdnüsse, Parmesankäse

Silizium Als wichtiger Bestandteil unseres Bindegewebes sorgt Silizium dafür, dass die Fasern unserer Haut elastisch und reißfest sind und dies auch bleiben. Dieses Spurenelement ist ebenfalls wichtig für die Neubildung von kräftigen Haaren und für die Gesundheit unserer Knochen. Mit Hilfe von Silizium wird das Gehirn von schädlichen Schwermetallen wie z.B. Aluminium entgiftet, dadurch trägt es zur Stärkung des Immunsystems bei. Außerdem sorgt Silizium für kerngesunde und feste Zellwände sowie zur Vorbeugung der Arteriosklerose. Mineralwasser, Vollkornprodukte, pflanzl. Nahrungsmittel gen.

Vanadium Vanadium ist aktiv an Bildung und Wachstum von Knochen, Zähnen und Knorpelgewebe beteiligt. Außerdem unterstützt es die Fett- und Cholesterinverwertung und trägt somit zur Kontrolle des Blutfettspiegels bei Pflanzl. Öle, Milchprodukte, schwarzer Pfeffer, Pilze,

Zink wird benötigt für gesundes Wachsum, bei der Heilung von Krankheiten, für die Verdauung von Proteeinen und Kohlenhydraten sowie für die sexuelle Reifung und Fortpflanzung. Ähnlich wie bei den meisten anderen Spurenelementen ist der Zinkwert im Blut wenig entscheidend. Wichtig ist vor allem die Zinkkonzentration in den Zellen. Daher lassen sich Zinkmangelzustände nicht von heute auf morgen beheben, wie dies z.B. bei Vitamin-C-Mangel möglich ist. Umgekehrt sinkt aber bereits 12 Stunden nach einer völlig zinkfreien Hauptmahlzeit die Zinkkonzentration im Blut auf bis zu 50% ab! Erdnüsse, Weizenkeime, Hafermehr, Bierhefe, Sesamsamen, Kürbiskerne, Käse, Magermilch, Erbsen, Gemüsemais, Spargel, Spinat, Mango
















Vitamine Vitamine sind organische Verbindungen, die vom Organismus für lebenswichtige Funktionen benötigt werden. Vom Stoffwechsel können Sie zum größten Teil nicht synthetisiert werden und müssen sie aus diesem Grunde mit der Nahrung aufgenommen werden. Es gibt Vitamine, die dem Körper als Provitamine (Vorstufen) zugeführt werden; erst im Körper werden sie in die Wirkform umgewandelt. Vitamine unterteilt man in zwei Gruppen: wasserlösliche (hydrophile) und fettlösliche (lipophile) Vitamine.

Vitamin A (Retinol) wird benötigt für eine gesunde Haut, für gesunde Augen, Haare, Nägel u. Schleimhäute sowie Schutz gegen Infektionen. Milchprodukte, Eier, Margarine, alle dunkelgrünen Gemüsesorten, rote Paprika, Petersilie, Brunnenkresse

Carotin ist eine Substanz, die der Körper in Vit. A umwandeln kann z.B. Möhren in Verbindung mit Fett

Vitamin B-Gruppe generell sind die Vitamine aus der B-Gruppe besonders wichtig für den Stoffwechsel, das Funktionieren des Nervensystems, die Bildung roter Blutkörperchen Vollgetreide, Vollkornprodukte, Bierhefe, Hefeextrakte, Eier, Avocados, Kartoffeln, frisches Obst, getrocknete Früchte, Nüsse, Samen

Vit. B 1 (Thiamin) Erbsen u.Bohnen (getrocknet od. frisch), Reis, Weizenkeime, Sojabohnen u. -mehl, Sonnenblumenkerne, Trockenobst, frische Orangen, Paranüsse

Vit. B 2 (Riboflavin) Milch, Milchprodukte,Reis, grünes Blattgemüse, Sojabohnen, Sojamehl, Champignons, Pflaumen, Datteln (frische)*

Vit. B 3 (Niacin) Champignons, getrockn. Pfirsische, Sesamsamen, Sonnenblumenkerne und in allen o.a. Lebensmitteln*

Vit. B 5 (Pantothensäure) wichtig für den Aufbau von Coenzym A (Cysteamin) und somit für den gesamten Stoffwechsel Vollkornprodukte, Nüsse, Eier, Reis, Bierhefe, Obst, Gemüse, Milch

Vit. B 6 (Pyridoxin) ist wichtig während Schwangerschaft und Wechseljahren Avocados, Bananen, Rosinen, Korinthen, Sonnenblumenkerne, Sojabohnen, Sojamehl **

Vit. B12 (Cobalamin) ist vor allem während einer Schwangerschaft wichtig grüne Blattgemüse sowie die o.a. **, Milchprod., Eier, Bierhefe

Folsäure (Pteroylglutaminsäure) ist vor allem während einer Schwangerschaft wichtig grüne Blattgemüse sowie die o.a. **, Milchprod., Eier, Bierhefe

Vitamin C (Ascorbinsäure) schützt gegen Infektionen, beschleunigt Heilungsprozesse, Wachsum und Regeneration des Gewebes; auch notwendig für die Eisenaufnahme Obst und Gemüse, vor allem Tomaten, rote Paprikaschoten, grüne Blattgemüse, Kartoffeln, schwarze Johannisbeeren, Erdbeeren, Papayas, Orangen, Kiwis

Vitamin D wird für die Calciumaufnahme benötigt Margarine, Magermilch, Eier

Vitamin E wird für die allgemeine Vitalität, die Elastizität des Gewebes, für Heilungsprozesse und für eine gesunde Funktion von Herz und Arterien benötigt Weizenkeime, Nüsse, Avocados, Brombeeren, Hülsenfrüchte, grüne Blattgemüse

Vitamin K wird für die Blutgerinnung und den Eiweißstoffwechsel benötigt grüne Blattgemüse, Tomaten, Blumenkohl, Eigelb, Kartoffeln, Möhren, Erbsen, Bohnen