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Krankenkost

Krankendiät

Bei akuten Krankheiten, die mit Fieber auftreten, soll nicht nur eine leicht verdauliche, sondern gleichzeitig auch kräftige » Diät gegeben werden. Denn einerseits sinkt durch das Fieber meist der Appetit herab, andererseits werden durch das Fieber die Kräfte des Kranken derartig mitgenommen, dass ein starker Kräfteverfall eintritt. In alten » Koch- und Haushaltsbüchern heißt es dazu: „Und da vermag oft die Kunst der Köchin mehr als die des Arztes, um den Patienten am Leben zu erhalten“. (So Mathilde Erhardt, Großes illustriertes Kochbuch, 1904)
Da das Durstgefühl der Fieberkranken meist gesteigert ist, soll viel » Wasser gegeben werden, auch » Tee und mit Wasser verdünnte Säfte. Allerdings keine stark gesüßten Getränke, da hierdurch der Durst noch erhöht wird. Bei schwer Fieberkranken wird sich auch die übrige » Ernährung zunächst fast nur auf Flüssigkeiten beschränken. Etwas selbst gekochte Fleischbrühe, zunächst löffelweise; danach Reis oder Nudeln in leichter Fleischbrühe gekocht, diese eventuell mit geschlagenem Ei abgezogen. Besonders nahrhaft sind auch Suppen von Haferflocken. Sofern beim Gesundheitszustand des Kranken Fleisch gestattet ist, sollte es sich lediglich auf Leichtverdauliches, d.h. feines Geflügelfleisch begrenzen.
Zu vermeiden sind alle Gewürze, ferner schwere Fleischspeisen, auch Gemüse, Brot und vor allen Dingen frisches Gebäck.
Wenn die Erkrankung mit starkem Erbrechen und Durchfall einhergeht, so wird häufig die Gabe von Colagetränken und Salzgebäck, wie z.B. Salzstangen empfohlen. Denn es soll eine durch Fieber und Flüssigkeitsverlust verursachte Austrocknung vermieden werden.

In der Zeit der Rekonvaleszenz kommt es vor allem Dingen darauf an, die geschwundenen Kräfte des Patienten wieder zu heben und ihm möglichst kräftige Nahrung zu geben, ohne dass diese den Magen beschweren. Neben leichten » Milch- und Eiersuppen gibt man jetzt gedämpftes zartes » Geflügel und Kalbfleisch. Dazu Reis oder Nudeln in Form von Brei, ebenso durchpassierte » Kartoffeln. Geschmortes » Obst als Kompott sowie Fruchtgelee sind sowohl gut verträglich als auch für den Kranken eine angenehme und erfrischende Abwechslung. Im Laufe des Prozesses der weiteren Wiederherstellung der » Gesundheit kann und sollte die Kost wieder fester und nahrhafter werden, nun sind auch leichte Gemüse und Braten mit Soßen erlaubt. Im weiteren Verlauf der Aufbaudiät wird so meist eine völlige Wiederangleichung an die übliche Ernährung erreicht.

Das Wissen um eine solche Krankenkost im Sinne einer Diät ist heute leider nicht allen bekannt. In früheren Zeiten ist es von jeder Hausfrau beachtet und angewandt worden. Es gab überlieferte eigene Rezepte, die bei leichtern Krankheiten ganz selbstverständlich angewandt wurden, wie z.B.: Hustentrank, Mandelmilch und Eiertrank als Stärkung, ebenso wie Gerstenwasser (siehe Mathilde Erhardt, Großes illustriertes Kochbuch s.o.).

Ein in den meisten Haushalten bekannt gewesenes Rezept ist das für » Gerstenwasser/ Barley-Water. Dieses Getränk ist besonders gut für Rekonvaleszenten, aber auch für Gesunde, die sich ihre Energie bewahren wollen. Es ist ebenso gut geeignet für » Kinder und Senioren.