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Im nächsten Leben werd ich Katze...

nein, nicht nur wegen der Streicheleinheiten – auch wegen der optimalen Ernährung, ein Leben lang!
Natürlich geht´s mit richtiger » Muttermilch los, die nicht nur alle Nährstoffe, sondern auch alle (über-)lebensnotwendigen Abwehrstoffe wie z. B. » Lactoferrin enthält – und nicht so ein Pulverzeug mit synthetisch hergestellten » Vitaminen!
Danach gibt´s für jedes Lebensalter das passende Futter, natürlich unter Berücksichtigung, ob ich nun langes oder kurzes » Haar habe, drinnen oder draußen lebe, viel oder wenig tobe (sprich: Kalorien verbrauche), einen sensiblen Darm oder eine empfindliche » Haut habe. Und sollte ich doch mal richtig krank werden, egal ob Niere, Herz, Leber, Darm, Diabetes – es gibt für alles das entsprechende
Diätfutter, das die Krankheiten wirksamer beseitigt als jedes Medikament.
Da haben ja auch Ernährungswissenschaftler jahrzehntelang dran rum entwickelt und phantastische Produkte geschaffen, die mein zweibeiniger „Dosenöffner“ mir nur noch (konsequent) in den Napf füllen muß und ein langes, gesundes Leben ist gesichert!

Jetzt fragen Sie sich sicher, ob das eine Katzenfutter – Werbung werden soll und was das mit Ihnen und Ihrer Ernährung zu tun hat.
Ich glaube, was das Nachdenken über die eigene Ernährung angeht, eine ganze Menge.

Als Tierarzt erlebe ich es immer wieder, wie man allein durch das optimale Futter wirklich ALLEN Krankheiten vorbeugen oder sie wieder in den Griff bekommen kann (Autounfälle und Balkonstürze mal ausgeschlossen – aber das ist ja auch keine Krankheit) – und wie Menschen in der Regel immer bereit sind, für ihre Tiere das Bestmögliche in der Ernährung zu tun.
Aber es passiert mir äußerst selten, dass der Besitzer des Tieres den Schluß zieht (immerhin sind wir ja auch nur Säugetiere!), dass seine eigenen Herz-Kreislauf-Probleme, sein ewiges Sodbrennen, die regelmäßigen Erkältungen 3x im Jahr, die grauen Haare schon mit 35 irgendetwas mit seiner Ernährung zu tun haben könnten!! Dafür gibt´s ja dann die entsprechenden Pillen...
Und wenn doch – die Industrie bietet nun mal keinen auf unser Alter, unsere Aktivitäten, unsere individuellen Zipperlein ausgewogenes Komplett- „Futter“.
Wir stellen uns unsere Tagesration selbst zusammen, meist nach dem Appetit, nicht überlegt nach unserem Bedarf! Und selbst den könnte man sich nicht mal kompliziert zusammenrechen (abgesehen davon, dass Sie wahrscheinlich nicht wissen, wieviel Molybdän oder Vitamin B6 Ihr Körper gerade benötigt?!) – am Apfel stehen die aktuellen Inhaltstoffe nicht dran, und wieviel Eisen das eben gekaufte 300g Rindersteak enthält ist auch nicht deklariert!
Im Gegensatz zur Katzenfutter-Dose.

» Menschenernährung ist schon schwierig.
Kein Wunder, dass 70% des Budgets der Krankenkassen für die Behandlung ernährungsbedingter Krankheiten ausgegeben werden!
Mit mäßigem Erfolg.
Denn was nutzt es, wenn die Schlacken der gleichen, ungesunden Ernährung nun nicht mehr in das neue Titan-Kniegelenk sondern in die anderen, auch schon arthrotischen Gelenke abgelagert werden?
Was nutzen die 5 Bypässe am Herzen, wenn in der Nahrung weiterhin die notwendigen » Antioxidantien etc. fehlen, um die Ablagerungen in den restlichen 10000 Metern Gefäße und Gefäßchen abzubauen?
Was nutzt es, das Sodbrennen und das Magengeschwür mit (giftigen) Aluminiumprodukten zu behandeln (paradox! – wir versuchen, Deostifte ohne Aluminium zu verwenden, weil Aluminium beim Alzheimer Wegbereiter ist, und schlucken Aluminium in Form von Maaloxan oder Ulcogant, um die Magensäure zu neutralisieren!!) anstatt die Ernährung zu verändern, damit weniger Säure entsteht?!

Unser Körper ist genial. Er läuft vollautomatisch – ohne, dass wir unsere Großhirnrinde dafür einschalten müssen – und ist immer auf Überleben programmiert, auf Reparieren und Regenerieren.
Wenn wir ihm die lebensnotwendigen Dinge dafür auch geben.
Und dafür brauchen wir die Großhirnrinde, denn Ernährung fängt im Kopf an, im Bewusst-Machen, dass wir nur diesen einen Körper im hiesigen Leben haben. Und dass wir den wenigstens so optimal versorgen sollten, wie wir unser Auto betanken. Oder unsere Katze füttern.

Wirkliche Tipps zu gesunder Ernährung gibt es dann erst nach den fetten Feiertagen, wenn die guten Vorsätze für´s neue Jahr umgesetzt werden wollen.

Bis dahin bleiben Sie gesund

Ihre

» Dr. Marion Fietzek
Tierärztin u. Wellnessberaterin