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Wein

Weintrauben

Wein spielt seit jeher bei allen großen Kulturen eine wesentliche Rolle.

Heute wird im Trend zu natürlichen Heilmitteln und Hausrezepten auch der Wein wieder verstärkt als Heilmittel entdeckt.

Wein gehört zu den ältesten Kulturgetränken der Menschheit.

Bereits 3.500 Jahre vor Christus wurde im alten Ägyptern Wein angebaut. Und auch in Europa war zu dieser Zeit die » Weinrebe schon heimisch - wenn auch nur in Wildform. Und auch in der » Bibel wird Wein in mehr als 500 Textstellen erwähnt. Z.B. finden wir in der Genesis (9, 20-21) die Nennung des ersten Winzers: "Noah wurde der erste Ackerbauer und pflanzte einen Weinberg."Auch beim Bibel-Gleichnis des barmherzigen Samariters finden wir den Hinweis….“… goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie“

Das älteste medizinische Dokument, in dem Wein erwähnt wird, ist eine aus Sumerien stammende Tontafel aus der Zeit um 2200 v. Chr. Hier hat ein Arzt in Keilschrift eine Rezeptur aufgeschrieben, die unter anderem auch Wein beinhaltet. Wein wurde oft als Lösungsmittel für die in den Kräutern enthaltenen Wirkstoffe verwendet.

1700 v. Chr. ließ Hammurabi, der berühmte Gesetzgeber Mesopotamiens in seinen Codex folgendes aufnehmen: "Der Wein gehört zu den kostbarsten Gaben der Erde. So verlangt er Liebe und Respekt, wir haben ihm Achtung zu erweisen."

» Hippokrates, der Vater der Medizin (460 v Chr) erkannte im Wein ein nahezu universelles Heilmittel Er nutzte beispielsweise Wein, um Patienten in der Genesungsphase wieder zu kräftigen. Auch als Beruhigungs- und Schlafmittel und zur Bekämpfung von Kopfschmerzen kam Wein zum Einsatz.

Verschiedene Kulturen des Altertums nutzten Wein ( mit oder ohne Zusatz von Pflanzenstoffen ) als narkotisches Analgetikum bei Ischiasschmerzen und Herz-Kreislauf Störungen, bei Völlegefühl, bei Augenkrankheiten oder auch als harntreibendes Mittel

Galenos (129-199 n.Chr.), griech. Arzt, verwendete Wein vorwiegend äußerlich (Entzündungen, Verbrennungen, Wunden)

Römische Legionäre tranken den Wein nicht nur nach, sondern auch während ihrer Feldzüge. Sie verbesserten die hygienische Qualität des Wassers unter Zugabe von Wein. Auch nutzte man Wein als Antiseptikum bei der Wundbehandlung .Wein hat tatsächlich gewisse Bakterientötende Wirkungen

» Hildegard von Bingen (12.Jhrt) nutzte neben » Kräutern und Gewürzen Weißwein als Heilmittel für ihr Ziel „Balance der vier Körpersäfte“ (Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle). Reizbarkeit und Wutausbrüche, die von einem „ungesunden Übermaß an Schwarzgalle“ herrührten, bekämpfte sie mit einer halben Tasse Weißwein, die bis kurz vor den Siedepunkt erhitzt - und dann mit Wasser gemischt wurde.

Friedrich Hoffmann, erster Professor an der Martin-Luther-Universität Halle und Leibarzt des Preußenkönigs Friedrich I. entwickelte die „Wein-Cur“. In der ersten Woche sollten die Patienten zunächst anderthalb Liter Wein täglich trinken. Die Dosierung wurde im Laufe der Kur so gesteigert, dass in der fünften Woche sechs bis acht Liter Wein pro Tag auf dem Speiseplan standen.

Bei » Paracelsus (16.Jhrt), waren Traubenkuren in deutschen Heilbädern angesagt. Wein als heilender Wirkstoff setzte sich so sehr durch, dass durch die Ärzte bestimmte Weine zur Genesung verschrieben wurden, dies aber natürlich in Maßen. Denn wie Paracelsus bemerkte:“ Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist."

Als „gesundheitsspendendes Traubenblut“ spricht man in der weltberühmten Sage des Bernkasteler Doktor, der Legende über die Heilung des Erzbischofs Boemund von Trier (1354 -1362) durch guten alten Wein.

» Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) , nahm in vielen seiner Werke Bezug auf den Wein. Immer wieder pries Goethe die wohltuenden Eigenschaften des Weines. „Für Sorgen sorgt das liebe Leben , und Sorgenbrecher sind die Reben.“

Grundsätzlich kann man sagen, dass Wein – als » Genussmittel betrachtet und angewandt (also in Maßen!) gesund ist.

Als hochpotente » Antioxidantien wirken primär die im Wein enthaltenen Polyphenole. Das bedeutet, dass diese Zellschädigungen durch » freie Radikale abblocken können, weshalb sie auch als „krebshemmend“ gelten. Zusätzlich heben Polyphenole das gute HDL-Cholesterin und senken das schlechte LDL-Cholesterin. Daneben wirken Polyphenole gefäßerweiternd und gefäßentspannend , Herz und Kreislauf profitieren von den wertvollen sekundären Pflanzenstoffen des Rebensaftes.

Hinweis – Wein / Vino - > siehe auch z.B. » Vinotherapie, » Food (z.B. » Slow Food)

» Ames Eine ganz andere kulturelle Anwendung findet Wein beispielsweise auch in der Kunst! Ein Beispiel: Seit 1992 malt der Künstler Heinz Ames seine Aquarelle anstatt mit Wasser mit Wein!

» Ames