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Rauchmischungen

haben in der westlichen Kultur in der » Pflanzenheilkunde eine lange Geschichte. Bereits Plinius (77 v. Chr.) empfiehlt in seiner Naturgeschichte „…Rauch durch ein Schilfrohr in den Mund ziehen und schlucken…. als ein Heilmittel gegen hartnäckigen Husten".

Das Rauchen ist in verschiedenen Kulturen schon lange üblich, früher wurde es in erster Linie rituell betrieben. Z.B. gibt es Darstellungen rauchender Maya-Priester aus der Zeit 500-600 v.Chr. . 1497, nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, tauchten in Europa erste Berichte über die Tabakpflanze auf, und anschl. kam Tabak auch nach Europa, wo zuvor bereits lt. Überlieferung einige andere Pflanzen geraucht worden sein sollen, so z.B. Lavendel. Mit zunehmender Verbreitung med. Erkenntnisse über die gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens hat sich die allgemeine Einschätzung des Zigarren- und Zigaretten sowie Pfeiffen-Rauchens jedoch stark zum Negativen hin gewendet.

Sog. „Räucherstäbchen, Räucherkegel, Räucherspiralen“ usw. werden i.A. benutzt, um die Luft zu reinigen, unangenehme Gerüche zu vertreiben und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen (siehe auch » Aromaöle). Sparsam eingesetzt, können Räucherstäbchen tatsächlich z.B. den frischen Duft des Waldes und Gartens ins Haus bringen oder auch Nikotingeruch „etwas verbannen“

Rauch kam/kommt u.a. auch zum Einsatz bei zeremoniellen Ereignissen oder auch als Kommunikationsmittel: Rauchzeichen wurden vor allem durch nordamerik. Indianerstämme bekannt, aber auch in der Antike des Abendlandes sowie im alten China wurden Rauchzeichen zu militärischen Zwecken genutzt. Bis in die heutige Zeit hinein hat sich eine Tradition erhalten: bei der Papstwahl wird der Ausgang der Wahl mittels Rauchzeichen signalisiert. Steigt schwarzer Rauch auf, so war der letzte Wahlgang ergebnislos - bei weißem Rauch wurde ein neuer Papst gewählt.

Übrigens erwähnte » Goethe in Faust /Gretchenfrage den Begriff Rauch->– „…Name ist Schall und Rauch“.